Sonntag, 9. Oktober 2011

Kanelbullens Dag

Dieses Jahr habe ich ihn doch tatsächlich verpasst, den Kanelbullens Dag, eigentlich zu feiern am 4. Oktober. Mit einer ehemaligen Kollegin gab es immer ein Wettbacken, und wenn sie mich nicht erinnert hätte, hätte es wohl auch kein nachträgliches Fest gegeben.

Ich backe sie seit schätzungsweise 20 Jahren nach dem gleichen Rezept, aus dem Backbuch "Linus lässt nichts anbrennen". Die Rezepte sind sehr lecker, alles ist wunderbar beschrieben und mit Wissenwertem wie, wie funtkioniert Hefe, was ist Zimt, wie sieht Weizen aus usw. gespickt.


Diesmal sind sie wieder wunderbar fluffig geworden, die Zimtbutter ist regelrecht übergekocht, wie man hier sieht.


Für euch dekoriert mit den (vermutlich) letzten Rosen aus dem Garten, genossen gemeinsam mit Karl-Heinz.

Das Fazit:

Und: den Wettbewerb hätte ich dieses Jahr gewonnen.

Mehr Sonntagssüß bei Mat und Mi.

Samstag, 8. Oktober 2011

Mein Freund Karl-Heinz

...trägt Gummistiefel, Strickmütze und Norwergerpulli. Er mag am liebsten den Herbst, wenn es stürmt, die Blätter wirbeln und es langsam kälter wird.
Dann stapft er draussen über Feldwege, wahlweise auch am Spülsaum an der Nordsee.
Und ich sitze gemütlich auf der Couch, mit einem Becher Tee.

Karl-Heinz-Herbsttee.
Immer im September ist es soweit, bei Tee Geschwendner gibt es wieder meinen Lieblingstee. Dass ich diesmal erst im Oktober dran gedacht habe, hängt am guten Wetter, und beweist, wie sehr Geschmack vom Wetter beeinflusst wird.

Er ist ein Schwarztee mit Gewürzen, ein bisschen Orange, ein bisschen Zimt, Anis, Fenchel und Nelke.
Mhm, lecker. Am besten genossen mit Zucker und Milch.

Ich kaufe immer gleich einen ganzen Vorrat ein, denn es gibt ihn nur ein paar Wochen.



Merke:
  • vielleicht schreibe ich doch einen Tee-Blog?

  • Neues Label anlegen und bei zwei, drei Artikeln nachtragen.
  • Mittwoch, 5. Oktober 2011

    Under construction

    Das Blogfieber hat mich erfasst. Ich blogge nun seit ein paar Monaten, auch wenn die Zeit etwas fehlt, macht es mir wirklich Spaß.
    Aber irgendwie bin ich nicht zufrieden mit der Optik, mein Blog sieht nicht so schön aus wie der da drüben.
    Da bin ich über den e course von decor8 gestoßen.
    Genau das richtige, denke ich. Auch wenn das jetzt der denkbar schlechteste Zeitpunkt ist, ich habe mich angemeldet.
    Sollte in den nächsten Tagen hier also mal Kuddelmuddel herrschen, dann wisst ihr warum.



    Freitag geht's los, da bekommen wir unsere Passwörter und Zugänge zur Plattform. Auch einen Stundenplan wird es geben, auch wenn alles online und jederzeit abrufbar bleibt.
    Ich erhoffe mir viele neue Idee, ein paar technische Kniffe, nette Kontakte und: eine bessere Optik.

    Dienstag, 4. Oktober 2011

    Was, es ist schon Dienstag?

    Oh je, das tollste Sonntagssüß ever und ich bin einfach nicht dazu gekommen, es euch rechtzeitig zu zeigen. Die Tücke der montäglichen Feiertage, es war zu schön gestern, um noch an den PC zu gehen.
    Mein Sonntagssüß diesmal ist nämlich kein selbstgemachtes, kein bei Omma genaschtes, kein gekauftes.
    Sondern ein Schokoladenkurs - in Worten SCHOKOLADENKURS.

    Geschenkt bekommen von meiner liebsten Lieblingsrosine - jetzt noch einmal mehr lieber.
    Zwei Stunden reinstes Schokovergnügen.
    Erst ein wenig Theorie, was gibt es für Kakaosorten, wo wachsen sie und wie, wie sehen die Bohnen aus, was muss man tun, um ihnen ihr köstliches Aroma zu entlocken. Zur Einstimmung eine kleine Trinkschokolade am liebevoll gedeckten Tisch.
    Die Seminardame war supersympathisch, hat es total nett gemacht.
    Dann ging es ans Verköstigen der verschiedenen Sorten.
    Wichtig war, den Unterschied zwischen Konsumkakao und Edelkakao zu erfahren. Also nie wieder Milka, Lindt und co - ich versprech's!
    Und wirklich, wenn man einmal Edelkakao-Vollmilch geschmeckt hat, weiß man warum.
    Das klingt jetzt vielleicht albern, aber man schmeckt wirklich Aromen wie Rauch, Waldboden, Limone, Kaffee, Mandel... Ich bin keine Weintrinkerin, habe nie geglaubt, dass man das wirklich aus einem Glas herausschmecken kann - aber ich sage euch: bei Kakao geht es.
    Und dann sind wir übergegangen zu den Edelbitteren.
    Unfassbar.

    Ein und dieselbe Bohnensorte, aber an unterschiedlichen Orten angebaut - und man schmeckt es. Ich kaufe jetzt nur noch Schokolade aus Madagascar, die Sauerkirschnote hat mich überzeugt.

    Mehrere Durchläufe, immer wieder schnuppern, schmecken, kauen. Erst an der Zungenspitze, dann im ganzen Mund. Beim ersten Mal schmeckt man noch Dinge, die beim zweiten Mal wie weggeschmolzen sind, dafür kommt etwas anderes in den Vordergrund, es war sehr beeindruckend.
    Nach der Aromenrunde dann noch eine Runde Schokolikör. Gar nicht meins, aber probieren musste ich natürlich. Der klare zog mir die Schuhe aus - Schokolade Fehlanzeige - für meinen Gaumen. Hustensaft, würde ich sagen. Der Schoko-Chili-Likör war dann schon besser. Die Schärfe überdeckte wohl die Schärfe des Alkohols.
    Dann noch ein Stückchen Schoko-Chili-Schokolade.

    Probiert und gleich gekauft.
    Zum Abschluss ein Stückchen mit Schmelz innen, das schmecke wirklich wie Trinkschokolade am Stück.

    Der Laden ist ein Kleinod, tollste Trüffel, Tafeln und Kleinigkeiten. Und auch so nett anzusehen.
    Da musste noch ein Tütchen Gewürzkugeln mit heim. Senf, Kardamom, Rosmarin und rosa Pfeffer eingehüllt in Schokolade. Wirklich gut, und angeblich gut zu Lamm. Hm - wohl auch zu Grillgemüse?

    Wirklich ein sensationelles sonntägliches Süß. Danke, liebe Rosine (denn zugleich mein Outing: ich blogge, und muss deshalb ständig knipsen...) - gerne wieder.

    So, nun mal schauen, ob mein Bericht noch angenommen wird.

    Samstag, 1. Oktober 2011

    Eat yourself!


    Einen schönen Weltvegetariertag allerseits!
    Aufnäher von hier.

    Erinnerung an mich: unbedingt wieder nach Bochum fahren.

    Mittwoch, 28. September 2011

    Bubblybubbly

    Es gibt einen neuen Teetrend - die Teeproblematik hab ich ja schonmal erklärt. Wer Tee trinkt, wird gleich einer Erkältung verdächtigt, außer es handelt sich um den In-Tee Chai-Tee.
    Da könnte es bald eine neue Bewegung geben. Oder es gibt sie schon und ich bin mal wieder die letzte, die sie bemerkt hat. Kommt auch vor :-)

    Bubbletee.
    Das ist Tee, meist Milchtee, mit kleinen Kügelchen drin, den sogenannten Tapioka-Perlen.

    Hergestellt werden sie aus Maniok-Mehl, das ist wohl etwas Kartoffelähnliches. Es kommt aus Asien, dort hat man die süßen Perlen in den bitteren Tee getan, um Kinder an ihn zu gewöhnen.
    Und jetzt gibt es ihn in allen Geschmacksrichtungen, fruchtig, herb, süß, mit Milch, mit ohne, warm oder kalt.

    Und auch die Perlen gibt es nicht mehr nur in der traditionellen Form sondern auch aus Fruchtsäften.
    Ich habe das heute mal ausprobiert, bei michas bubbletea-station in Frankfurt. Ein eher schriller Laden, gleich am Bahnhof, eine eher unschöne Ecke. Ich bin oft in Frankfurt, daher lohnt es sich, dort nette Locations auszutesten. Und bald ist Messe dort, wie berichtet.
    Die nette Dame am Tresen empfahl mit eine Einsteigerkombi, die gar nicht danach klang: einen Mandel-Milchtee auf Wasserkastanienbasis mit Passionsfrucht-Perlen.
    Sie warnte mich vor, das wird lila, wegen der Wasserkastanie. Wasserkastanie sei aber der beste Milchtee, den sie kenne. Aha, ich kannte ihn gar nicht. Bin aber von lila Sachen grundsätzlich schnell überzeugt. Dazu die Fruchtperlen, die seien nicht so "chewy" wie die tradtionellen. Ok, ich mach alles mit.
    Der Becher wird dann zugeschweißt, man trinkt das ganze mit dicken Strohhalmen, die man durch die Deckelfolie spießt, wie bei einem Trinkpäckchen. Schonmal lustig.
    Den heißen Becher in der Hand zu balancieren (und auch noch Fotos zu machen) bedarf etwas guten Willen - aber der erste Zug entschädigt. Wirklich lecker, Mandelmlich perse schonmal. Und das Mundgefühl dieser Perlchen ist wirklich lustig. Und das Fruchtige passte auch tatsächlich super. Man muss sich das so vorstellen, wie diese Badekugel. Außen straff (nicht schleimig, wie die in der Badewanne mit der Zeit ja werden) und innen flüssig. Man beißt also drauf und der Fruchtsaft explodiert im Mund.
    Also nochmal: Ich fand's lecker. Ich musste nicht zurück gehen und einen neuen ausprobieren, wie die nette Dame es mir angeboten hatte, falls es gar nciht mein Fall sein sollte :-)
    Gerne mache ich nochmal etwas Werbung:

    Ich glaube nämlich, ich kenne mittlerweile mehr Lokalitäten in FFM als in Düsseldorf, wo ich jeden Tag bin... Aber da fahre ich nach der Arbeit eben heim, und wenn ich in FFM bin, esse ich oft schnell was unterwegs, oder bleibe sogar, wie zur Messe, und dann macht man ja zwangsläufig abends noch was.

    Und, habe ich den Trend nur verpennt bisher, oder kennt ihr Bubble-Tea auch noch nicht?
    Ach ja, in Düsseldorf gibt es wohl auch Bubble-Tee-Läden, hier und hier, die teste ich dann nächste Woche mal - wer kommt mit?

    Donnerstag, 22. September 2011

    Styleberatung - wer hilft mir?

    Im Oktober steht wieder die Buchmesse an. Ich bin dort beruflich unterwegs, viele Gespräche mit wichtigen Verlagen, einige Veranstaltungen, Repräsentatives eben.
    Jedes Jahr wieder habe ich das Gefühl, es müssen neue Outfits her, zumindest neue Einzelteile, die zu den vorhandenen kombiniert werden können. Auch wenn sich vermutlich niemand mehr daran erinnert, was ich letztes Jahr gestragen habe. So wie ich mich bei niemandem daran erinnere... Na ja.
    Es gibt da zwei verlässliche Marken, bei denen ich immer fündig werde. Die eine ist für Spontankäufe leider zu weit weg, eine holländische.
    Die andere ist COS, der Ableger von H&M.
    Einzelteile bekomme ich dort gut, die machen immer was her, sind klassisch und außergewöhnlich zugleich.
    Aber bevor das hier zur Werbeveranstaltung wird, hier mein Problemfall.
    Ist das zu mädchenhaft? Diese hochangesetzte Taile, ich weiß ja nicht... Auf dem Bügel wunderbar, aber so an mir? Kombiniert habe ich dazu grobe Stiefel, sieht man hier nur im Ansatz, um das ein wenig zu brechen?
    Behalten, oder nicht? Bitte helft mir.





    Ganz sicher bin ich mir hingegen bei diesem Teil
    Und an allen anderen Tagen werden alte Dinge neu kombiniert, das ist shoppingmäßig doch ein guter Schnitt.